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Am letzten Samstag wurde die Siegesserie der Servettiennes nach zehn aufeinanderfolgenden Siegen unterbrochen. Am Wochenende empfangen sie Lugano, um es wieder gutzumachen.


Servette ist weiterhin Tabellenführer der NLA, ist seit 18 Spielen ungeschlagen und hat nun einen Vorsprung von elf Punkten auf den dritten Platz. Ohne den Frust des Remis gegen GC klein reden zu wollen, ist es einfach, die Situation positiv zu betrachten und nach vorne zu schauen. Am Samstag empfangen die Grenat den FF Lugano 1976 um 16 Uhr im Stadion Balexert.  

Die Begegnung gegen das Schlusslicht, welches nach administrativen Problemen zahlreiche Abgänge zu verzeichnen hatte, scheint, gerade recht zu kommen. Letztes Jahr beendete Lugano die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, doch die Tessinerinnen zeigten in dieser Saison ein anderes Gesicht. Ihre Leistungen wechselten sich zwischen passabel und schlecht ab. Ausserdem schieden sie in der Champions League sofort gegen Manchester City (1-7, 4-0) aus. Kurz nach der Reise nach Manchester bekam der Tessiner Verein administrative Probleme, weshalb er auf etwa fünfzehn Ausser-EU-Spielerinnen verzichten musste, die den Klub seither verliessen.   

Danach spielte Lugano in der Meisterschaft mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und aus dem Nachwuchs, was die Ergebnisse stark beeinflusste. Die jungen Spielerinnen haben seit Oktober den Kopf unter Wasser. Sie kassierten zehn Niederlagen in zehn Spielen und die Resultate gingen von 0-9 bis 2-1. In jenen zehn Begegnungen bekamen sie 46 Tore und schossen deren vier. Sie schieden ausserdem im Schweizer Cup gegen Servette (0-11) aus. Allerdings könnte die Winterpause ermöglicht haben, den Kader anzupassen. Dies zahlte sich gegen GC (6-0) noch nicht aus, aber es könnte die gute Leistung gegen YB erklären, als die Tessinerinnen nur knapp verloren hatten (2-1).

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es am Samstag im Stadion Balexert Sonne und Tore geben, denn die zweitbeste Offensive trifft auf die schlechteste Defensive der Liga. Die Grenat könnten auch in der Tordifferenz mit Zürich (+27 bzw. +32) gleichziehen. Auf jeden Fall müssen die Spielerinnen vor der heiklen Auswärtsreise nach Luzern und dem Heimspiel gegen den FC Zürich Selbstvertrauen tanken.    

Wir erwarten Sie zahlreich im Stadion Balexert, um unsere Spielerinnen zu unterstützen. Der Eintritt ist frei.