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In den zwei letzten Konfrontationen setzten sich die Servettiennes knapp durch. Nun wollen sie es besser machen.


Am Samstag gegen St.Gallen-Staad starteten die Servettiennes nicht nur mit einem Sieg in das neue Jahr, sondern taten es sogar auf beste Art und Weise, denn sie zeigten eine ausgezeichnete Leistung und erzielten vier Tore. Es kann unbedeutend klingen, weil die Grenat in der laufenden Saison schon mehrfach ihr Offensivpotenzial zeigen konnten, aber es war das erste Mal seit der Begegnung gegen Lugano Ende August, dass sie bei einem Heimspiel vier Tore schossen. Am Samstag wollen die Spielerinnen von Eric Sévérac diese gute Leistung bestätigen, auch weil sie das Glück haben, das Jahr mit drei aufeinanderfolgenden Heimspielen zu beginnen.    

Diesmal wird allerdings die Aufgabe schwieriger. Grasshopper wird anders auflaufen als der Aufsteiger aus St-Gallen, der sowohl zu Hause als auch auswärts dieselben offensiven Absichten auf dem Platz zeigt. Die Zürcher stehen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und machten in der laufenden Saison dadurch auf sich aufmerksam, dass sie die grossen Mannschaften vor Schwierigkeiten stellten, ohne dass sie dies in den Begegnungen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte wiederholen konnten. Servette tappte noch nicht in die Falle, aber die Genferinnen setzten sich jeweils mit einem Tor Unterschied (0-1, 1-0) durch und kamen mit dem Schrecken davon.  

Pessimisten werden sagen, dass die Servettiennes vor einer heimtückischen Falle stehen, bei der sie ihren Vorsprung auf Zürich verlieren könnten. Optimisten werden einen anderen Ansatz wählen und diese Begegnung als Test betrachten, wo die Grenat die in der Winterpause gemachten Fortschritte werden messen können. Das letzte Spiel der Sévérac-Spielerinnen gegen die Hoppers liess das Gefühl aufkommen, dass die Winterpause genau im richtigen Moment käme. Im kommenden Spiel gegen GC muss nun die Genfer Mannschaft beweisen, dass sie sich diese 8-wöchige Pause zunutze machte. 

Die Spielerinnen von Walter Grüter tankten allerdings seit ihrer Niederlage im Dezember im Stadion Florimont Selbstvertrauen, denn sie holten seither zwei Siege: in St.Gallen (0-2) und gegen Lugano (6-0). Der Sieg der Servettiennes ist hervorzuheben, weil die Zürcherinnen in den letzten fünf Begegnungen viermal siegten.  

Am Samstag um 16 Uhr brauchen also Maeva Sarrasin und ihre Mitspielerinnen Ihre Unterstützung im Stadion Balexert. Der Eintritt ist frei.