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Das erste Spiel der Servettiennes war überzeugend. Die Genferinnen spielten wie gewohnt offensiv.


Es war schwierig vorauszusagen, wie das Spiel gegen diese U19-Mannschaft sein würde, denn diese überfliegen ihre Kategorie (100% Siege, 33 geschossene Tore in den letzten 6 Spielen). Auch wenn die Spielerinnen aus dem Rhonetal die erste Offensivaktion und den ersten Eckball zu verzeichnen hatten, war es Servette, der dank Sandy Maendly früh in Führung ging.

Die Servettiennes, deren XI dem Gesundheits- und Fitnesszustand entsprechend aufgestellt wurde, zeigten sich sehr gefährlich und schossen nach einer Viertelstunde bereits das zweite Tor. Léonie Fleury schloss einen mustergültig geführten Konter eiskalt ab. Zahlreiche Offensivaktionen kamen aus den Füssen von Marie Duclos, die auf dem linken Flügel auflief. Ein Schuss der Nummer 10 ging gar an die Latte, wie derjenige ihrer Mitspielerin Maendly ein paar Minuten zuvor. Die Grenat, die inspiriert aufliefen und defensiv wenig herausgefordert wurden, schossen dann nach einer halben Stunde das dritte Tor. Léonie Fleury lief allein Richtung gegnerisches Tor und lobte die Torhüterin.   

Zur zweiten Halbzeit wechselte der Genfer Trainer einige Spielerinnen aus. Die Französinnen starteten sehr gut in die zweite Hälfte und bezwangen Ana Castro, die Gaëlle Thalmann gerade ersetzt hatte. Trotz des Anschlusstreffers veränderte sich der Spielverlauf kaum. Lyon hatte wenige Torchancen und wenn, dann aus komplizierten Positionen.  

Auf der anderen Seite hingegen war es die Kapitänin Maeva Sarrasin, welche zur Pause eingewechselt wurde, die die Genfer Offensivaktionen anführte. Im Duell mit der gegnerischen Torhüterin wurde sie zu Fall gebracht, doch der Schiedsrichter sah nichts Unerlaubtes dabei. Ein paar Minuten später entschied er im Genfer Strafraum auf Elfmeter. Ana Castro wählte die richtige Seite und parierte den französischen Versuch. Eine Viertelstunde vor Schluss traf Sarrasin nach einem gewonnenen Duell mit der gegnerischen Torhüterin zum Endresultat (4-1).  

Ohne wirklich in Gefahr zu geraten konnte der Servette FCCF das Spiel gegen talentierte Spielerinnen und trotz zahlreichen Wechseln in der zweiten Halbzeit dominieren. Eine gute Leistung, welche die Servettiennes am Samstag (15 Uhr) gegen das Frauenteam Thun Berner-Oberland in Thun bestätigen wollen.